Anwendungsbereiche:
Kirschen helfen gegen Schlaflosigkeit, Gichtanfälle und Muskelkater. Kirschen sind Schönheitsfrüchte, denn sie hemmen Entzündungen der Haut. Auch für Sportler bieten Kirschen viel, da sie sogar den Muskelkater "beherrschen" helfen.
Aber der Einsatz von Kirschen erfolgt nicht nur innerlich. Kirschenkissen sind in der physikalischen Therapie beliebt. Dafür werden Kirschkerne in ein Kissen eingenäht und beispielsweise in der Mikrowelle erhitzt. Die Kirschsteine speichern langfristig die Wärme und geben sie langsam ab.
Als Kohlenhydrat enthalten Kirschen insbesondere Traubenzucker und Fruchtzucker. Wobei der Traubenzuckeranteil überwiegt. Menschen, die unter Fruktosintoleranz leiden, sollten auf Kirschen verzichten.
Kirschen enthalten relativ viel Mangan; dieses Spurenelement ist zusammen mit dem Chrom wichitg für eine optimale Blutzuckerregulation.
Zum Frischverkehr sind grosse, knackige, aromatische und möglichst dunkelrote frisch gepflückte Kirschen am Begehrtsten.
Herkunft:
Als Heimat der kultivierten Sorten gilt Kleinasien und speziell die Gegend um das schwarze Meer. Von dort brachte der römische Feldherr Lucullus, 74 v. Chr., die ersten Früchte mit nach Rom. Es dürfte sich dabei um eine kultivierte Form der Süsskirsche gehandelt haben, die die Römer später nach Nord- und Mitteleuropa brachten.
In Japan wird kein anderer Baum gleichermassen verehrt wir die Kirsche. Seit über 1000 Jahren feiert man dort ds Kirschenblütenfest.
Tipp:
Beim Einkauf erkennt man frische Ware am geraden, grünen und geschmeidigen Stil. Lagern sollte man Kirschen möglichst nicht, denn sie halten nicht mehr als 2 - 3 Tage, lassen sich aber gut einfrieren.